Tipps für angehende Journalisten

 

Wie gestern angekündigt, möchte ich euch noch ein paar generelle Tipps mit auf den Weg geben, die ich selber bekommen habe, um in den Journalismus zu gelangen. Es gibt viele Wege, die nach Rom führen, aber ich möchte euch hier die gängigsten vorstellen und hoffe, dass ihr davon zumindest ein bisschen profitieren könnt. Weiterlesen

Wie ich meinen Traum verwirklichte

 

„Ich würde auch so gern Journalistin werden. Aber wie werde ich das? Braucht man da eine spezielle Ausbildung? Was muss man mitbringen?“ Solche Fragen höre ich sehr oft im Zusammenhang mit meinem Beruf. Ich denke, es ist Zeit, ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen.

Ich kann natürlich nur ausführlich über meinen eigenen Weg berichten, tatsächlich gibt es viele Menschen, die es auf andere Arten und Weisen geschafft haben, Journalisten zu werden. Einige Journalisten, zu denen ich Kontakte geknüpft habe, hatten die Möglichkeiten, die ich hatte, noch nicht, und trotzdem haben sie es geschafft, also seid unbesorgt. Da ich ein paar ihrer Geschichten gehört und von ihnen auch Tipps bekommen habe, werde ich die natürlich gerne an euch weitergeben. Weiterlesen

Von Autor zu Autorin

 

Eines der höchsten Gefühle bei der Arbeit war der Moment, an dem ich gesagt bekam, dass man für Pressezwecke gratis Rezensionsexemplare von Büchern anfordern kann. Der einzige Satz, der diese Freude dämpfen konnte, war: „Lassen Sie uns bitte ein Belegexemplar von Ihrer Veröffentlichung zukommen.“ Na super. Das war es wohl mit der Vorstellung, mich im Bett zu räkeln, während Gratis-Bücher meinen Körper bedecken – danke übrigens an einen (auf eine unheimlich männliche Art und Weise) lieben Freund für dieses Kopfkino. Ich kann mich zwar ganz eindeutig mit dieser Rolle identifizieren, aber leider spielen die Verlage da nicht mit. Denen reicht meine seriöse Mailadresse zusammen mit meiner hochprofessionellen Signatur wohl nicht aus, um mir meine Leidenschaft zu finanzieren. Nein, die wollen gleich noch eine Leistung dafür haben.
Das alleine wäre ja kein Problem. Wenn ich eine Gratisausgabe vom neuen Harry Potter bekomme, rezensiere ich den gerne. Absolut kein Ding. Ich würde sogar noch ein paar marktschreierische Werbeparolen für den Verlag mit einbauen. Ganz unauffällig, versteht sich. Nach dem Motto: „Harry Potter ist ein grandioses Buch, aber großartige Bücher sind wir vom Carlsen Verlag ja gewöhnt.“ Leider muss das Teil dann auch wer abdrucken. Hier wird’s knifflig, wie Mad-Eye Moody sagen würde, um bei der Harry Potter Metapher zu bleiben. Weiterlesen

Wie ich meine Telefonphobie verlor

So. Der Moment der Wahrheit ist gekommen. Ich atme tief durch und presse die Augenlider aufeinander, bevor ich schließlich endlich die entscheidende Nummer wähle. Während ich das Piepen in der Leitung höre, hoffe ich insgeheim, dass niemand abhebt.

„Der Friseursalon Ihres Vertrauens, Maggie am Apparat, was kann ich für Sie tun?“, meldet sich eine Stimme, die ich eh schon hundertmal gehört habe.

„Hallo“, höre ich meine Stimme. Wobei… Eigentlich ist das nicht meine Stimme. Meine Stimme ist nie so piepsig. Wenn am anderen Ende der Leitung meine beste Freundin wäre, würde sie wahrscheinlich nicht mal checken, dass ich das bin. Sollte ich ihr jemals einen Telefonstreich spielen wollen, muss ich mir einfach nur vorstellen, sie sei jemand anders. So, und wie geht’s jetzt weiter? Ach ja, genau, vielleicht sollte ich meinen Namen sagen. Wie heiße ich nochmal? Ich habe mir doch vorhin einen Text zurechtgelegt. Leider habe ich die Begrüßung nicht eingeplant. Ich kenne immerhin meinen Namen. Eigentlich. „Ähm… Hier ist Julie. Die mit dem roten Lippenstift.“ Weiterlesen

Endlich seriös!

Für Leute wie mich, die immer zögern, wenn sie ihre E-Mail-Kontaktdaten weitergeben müssen, weil sie sich für ihre peinliche, vor Jahren im Rausch selbsterstellte Mailadresse schämen, ist es wohl der schönste Moment, wenn sie ihre eigene Arbeitsadresse bekommen. Nie mehr eine E-Mail unter dem Pseudonym Pferdegirl2013 verschicken! Ich muss zugeben, ich habe innerlich gejubelt und sogar ein kleines Tränchen verdrückt, als ich den Zettel mit meiner Businessadresse drauf in den Händen hielt. Wow. In meiner Mailadresse kommen endlich mein Vor- und Nachname vor. Dazu noch die Firma, in der ich arbeite. Man sieht also nicht nur, dass ich tatsächlich einen vollen Namen habe und endlich seriös geworden bin, sondern auch, dass ich mittlerweile einen Job habe und nicht mehr nur dem faulen Studentendasein fröne. Es war wahrlich ein historischer Moment, dieser 18. Jänner 2016. Ich habe mir diesen Tag rot im Kalender angestrichen. Weiterlesen

Supergeile Überschrift

DSC_0565…Und hier eine noch viel geilere Subheadline, die richtig Bock aufs Thema macht.

Genau so fangen alle meine Artikel an. Natürlich kann ich das so niemals veröffentlichen, auch wenn ich finde, dass diese Versionen um einiges interessanter klingen als „Starke regionale Partner“ oder „Südseeparadies Sardinien“. Weiterlesen

Willkommen in meiner Welt!

Willkommen in meiner Welt, wo interessante Artikel geschrieben werden und wo stets ein Lippenstiftfleck auf der Tasse klebt. Ich freue mich sehr, euch auf meinem Blog begrüßen zu dürfen! 

Ich weiß, was ihr jetzt denkt: „Boah, schon wieder eine, die anfängt zu bloggen. Na das hat die Welt gebraucht.“ Verstehe ich. Hab ich mir auch immer gedacht. Wenn Leute mir voller Stolz erzählt haben, dass sie Blogger sind, habe ich nur innerlich die Augen verdreht und mir gedacht: „Gratuliere. Du bist Blogger. Wie so ziemlich jeder zweite Mensch auf diesem Planeten auch.“ Weiterlesen