5 Dinge, die mich an Blogs (und ihren Inhabern) nerven

Wie mit Instagram verbindet mich auch mit Blogs eine Art Hassliebe. Einerseits mag ich sie sehr gerne, denn ich bin generell eine Leseratte und manchmal erfährt man auch tolle Dinge oder liest schöne Geschichten und kann sich auch ein Vorbild an anderen nehmen. Egal ob Fitness, Story- oder Lifestyleblog, ich finde, man kann jedes Thema gut rüberbringen, wenn man es nur gut vermarktet. Allerdings gibt es auch einige Faktoren, die mich, bei aller Liebe, gerne mal sofort das Browserfenster schließen lassen. Willkommen bei meiner Top 5 der Blognervfaktoren! Weiterlesen

Bye bye, Elefantenbeine!

Ich stehe vor dem Spiegel und weiß genau, was ich an mir mag, und was nicht. Theoretisch könnte ich einfach die Augen verschließen. Ich könnte ignorieren, was mir nicht gefällt und mich darauf konzentrieren, was ich gut finde. Aber der Blick wandert trotzdem unaufhörlich zu meinen Beinen. Zu dem Teil meines Körpers, der einfach nicht zum Rest passt. Zu dem Teil, dessen Anblick die Tränen und Ekelgefühle in mir hochsteigen lässt. Bei jedem Blick in den Spiegel will ich mir ein Messer schnappen und das Fett von meinen Beinen schneiden, auch auf die Gefahr hin, zu verbluten. Weiterlesen

Bildung? Nur in der Gruppe

„And you’re going to need a study buddy“ – diesen Satz habe ich bis jetzt in jedem einzelnen Anglistikseminar gehört, das ich dieses Semester belege. Für überzeugte Misanthropen wie mich (für die, die es nicht wissen, das sind Menschen, die eine Abneigung gegen andere Menschen, oder zumindest deren Nähe haben) ist dieser Satz das schlimmste, das einem angetan werden kann. Wobei, halt, das stimmt so nicht ganz. Man kann diesen Satz noch toppen. Und zwar mit dem Zusatz: „And you have to meet at least five times to complete the task.“ Weiterlesen

Sozialforschungsprojekt Uni: Der Geiwi-Sowi-Spagat

Jedes halbe Jahr, pünktlich zum Semesterbeginn, kommen bei mir dieselben Gefühle auf. Ich freue mich darauf, meine geliebte Universität wieder von innen zu sehen und nicht mehr nur mit dem Auto daran vorbeizufahren. Ich freue mich auf Vorlesungen (zumindest, bevor ich erkannt habe, wie langweilig sie ist), auf die Uniluft und sogar auf die Prüfungen. Pünktlich zu jedem Semesterbeginn beginne ich aber auch, die Leute und Gepflogenheiten meiner beiden Unis zu studieren und komme nicht umhin, sie stets miteinander zu vergleichen. So ist das wohl, wenn man auf zwei verschiedenen Fakultäten studiert, vor allem, wenn es die Geiwi (Geisteswissenschaften) und die Sowi (Sozial- und Wirtschaftswissenschaften) sind. Ich glaube nämlich kaum, dass zwei Fakultäten sich unähnlicher sein könnten. Weiterlesen

Wenn der Job am Ego kratzt

Ich habe einen Job, bei dem ich tun kann, was ich liebe: Schreiben. Ich werde dafür bezahlt, Texte zu liefern, was eigentlich immer der Definition meines Traumjobs entsprach. Dass ich diesen Job neben meinen Studien machen kann, ist ein netter Nebeneffekt. Außerdem habe ich ungelogen die tollsten Kollegen der Welt – normalerweise gibt’s ja in so ziemlich jeder Firma irgendeinen Arsch (der blöderweise auch extrem häufig in der Rolle des Vorgesetzten zu finden ist). In meiner Firma gibt’s so einen Arsch nicht, hier verstehen sich alle und obwohl ich an sich zu den eher unsozialen Menschen gehöre, die sich mit niemandem so richtig abfinden können, mag ich alle meine Kollegen und meinen Chef. Eigentlich habe ich wirklich nichts zu meckern. Außer, dass mir mein Beruf in manchen Situationen sehr stark aufs Ego schlägt. Weiterlesen

Journalisten sind skrupellos? Klischees im Faktencheck

Jede Berufsgruppe weckt bestimmte Assoziationen. Physikprofessoren sind verrückt, Politiker sind Lügner und DHL-Boten sind die, die als Kinder immer an fremde Türen klingelten und dann wegliefen. Nun, bei letzteren stimme ich voll und ganz zu, da mir DHL, soweit ich mich erinnern kann, noch nie ein Paket ohne Probleme nach Hause gebracht hat. Genauso, wie es gegen jede andere Branche Vorurteile gibt, gibt es auch welche gegen Journalisten. Ich will dem heute auf den Grund gehen und Klarheit darüber schaffen, an welchen Klischees was dran ist und welche an den Haaren herbeigezogen sind. Weiterlesen

Wie man Fernsehbeiträge NICHT macht

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Ich war nicht immer so fame wie heute. Gut, auch heute bin ich nicht gerade die Rihanna der Blogger- und Journalistenszene. Eine Freundin meinte zwar, ich würde mit meinen unheimlichen Stalkingkünsten in ein paar Jahren Florian Klenk als Nr. 1 Enthüllungsjournalist Österreichs ablösen, aber bis dahin dauert es ja noch ein Weilchen.

Enthüllen ist auch das passende Stichwort für den heutigen Beitrag. Aber eigentlich wollte ich zunächst darauf hinaus, dass auch ich einmal angefangen habe, bevor ich in die Szene reingerutscht bin. Ich erzähle euch heute also eine Anekdote von meiner Ausbildung. Weiterlesen

Ideen, die nicht ruhen wollen

Es gibt diese Menschen, die einen nicht loslassen. Von denen man von Anfang an fasziniert war. Die einfach etwas haben, dem man sich nicht entziehen kann und die auch nach langer Zeit noch dieselben Gefühle in einem auslösen. Ich glaube, dass jeder von uns nun ein Bild von einem bestimmten Menschen im Kopf hat, weil ich davon überzeugt bin, dass so gut wie jeder von uns diesen einen Menschen hat. Ich nenne es das Robin-Phänomen. Wer How I Met Your Mother gesehen hat, weiß, warum ich diesen Namen gewählt habe. Jeder Mensch hat seine eigene Robin, die er niemals vergessen könnte. Wie könnte man auch einen Menschen vergessen, der einen so richtig berührt hat? Und das meine ich nicht im Sinne von gutem Sex. Weiterlesen

Schriftstellermacken: Anonymität

Zuzusehen, wie jemand, den man kennt, einen Text von einem liest, ist, als würde man nackt vor ihm stehen. Exhibitionisten mögen dieses Gefühl genießen, dem Großteil der Menschheit, mich eingeschlossen, ist diese Nacktheit jedoch unangenehm. Es kostet Überwindung, sich vor jemandem auszuziehen, man hat das Gefühl, jede Pore, jeder Dehnungsstreifen, jede Unperfektheit würde aufs Genaueste gemustert. Und am meisten Angst hat man davor, was der andere schließlich dazu sagen wird. Oder ob er einfach nur schweigt. Weiterlesen

Die Entropie des Schreibens – 7 Tipps für einen guten Schreibfluss

Ich sitze vor meinem Laptop, habe ein frisches Word Dokument geöffnet. So weiß und unbeschrieben sieht es richtig unschuldig aus, fast schon steril. Wer sich einmal in mein Zimmer gewagt hat, weiß, wie sehr ich zu viel Ordnung verabscheue. Da bin ich übrigens nicht die Einzige. Es gibt sogar ein Naturgesetz, das besagt, dass sich das Chaos stets von allein vergrößert. Das Ganze nennt sich Entropie und die ist mir nicht nur deshalb sympathisch, weil ich somit eine Ausrede für meine Faulheit beim Aufräumen habe, sondern auch, weil mir dieser Punkt eine halbwegs gute Note in meinem Hassfach Chemie beschert hat. Mit Entropie hatte ich Erfahrung, da konnte ich immer gut punkten. Statt „Mama, ich habe deine Vase kaputt gemacht“ sagte ich fortan „Mama, ich habe die Entropie deiner Vase erhöht.“ Schon war meine arme Mama verwirrt und hatte die Vase komplett vergessen.Und ich war aus dem Schneider. Weiterlesen